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Pfarrer vs Imame - die neunte Auflage

Am 7. September war es wieder soweit. Das bereits prestigeträchtige Fußballspiel "Pfarrer gegen Imame" wurde auf dem Tempelhofer Feld ausgetragen. Zum bereits 9. Mal wetteiferten christliche und muslimische Geistliche bei dieser interreligiösen Begegnung um den Sieg. Der wohlverdiente Sieg von 8:1 für die Imame wurde aber schnell zur Nebensache. Nachdem der Ehrengast und Profi-Fußballer Änis Ben-Hatira den Pokal überreichte, sprachen Vertreter beider Religionen von dem eigentlichen Sinn dieser Veranstaltung. Das respektvolle Zusammenleben verschiedenster Religionen in unserer Hauptstadt. Auf dem Platz und neben dem Platz. 

Nach der Siegerehrung wurden mit einem Lächeln im Gesicht noch die ein oder andere Torszene diskutiert und alles mit einem Handschlag besiegelt. Denn in einem Punkt waren sich alle einig: mit dem Bewusstsein für Gott wollen Wir alle friedlich zusammenleben.

Bis zum nächsten Mal, wenn es heißt: „Pfarrer gegen Imame“!

Hier das Video der Siegerehrung:

Hier das Video des Spiels:

Das Interview mit dem Profifussballer Änis Ben-Hatira:

 

Stellungnahme von Abdul Adhim Kamouss zur Talkrunde beim ARD

... "Können Sie jetzt mal die Backen halten?!" ... 

... "Hier klatschen immer die gleichen 3, 4 Menschen, ich weiß nicht, ob Sie die mitgebracht haben." ... 

... "Das ist ein bühnenreifer Auftritt, ein Schauspiel, gut gemacht." 

Derartige Aussagen erwartet man nicht in einer seriösen Talkrunde bei ARD, und so war auch ich von der Niveaulosigkeit dieser Aussagen überrascht und enttäuscht. Würde sich eine solche Respektlosigkeit auch gegen einen Pfarrer oder Rabbiner erlaubt? Erhofft hatte ich eine Talkrunde, in der echter Austausch und Aufklärung möglich sind, musste dann jedoch erkennen, dass ich nicht als gleichwertiger Gesprächspartner sondern lediglich als Werkzeug eingeladen war, das als Projektionsfläche aller Vorbehalte dienen sollte. Meine Versuche, Klarheit zu schaffen und deutlich zu äußern, dass ich kein Salafist bin, dass ich gegen die Radikalisierung arbeite, dass ich in mehreren Gesprächen versucht habe, Dennis Cuspert von dem radikalen Weg abzubringen, dass ich das Grundgesetz respektiere und nicht die Einführung der Scharia in Deutschland anstrebe, dass ich ISIS verurteile und gegen Antisemitismus sowie gegen jegliche Art von Hass und Gewalt gegenüber Menschen anderer Religion, sexueller Orientierung usw. bin, ... - all diese Versuche wurden entweder unterbrochen, unterbunden oder als heuchlerisch dargestellt. Wieder und wieder werden Unterstellungen vorgebracht, ich sei Hassprediger, doch findet sich unter den Hunderten Videos bei youtube offensichtlich keine einzige Hasspredigt, die als Beweis angeführt werden könnte. Stattdessen wird ein Ausschnitt aus einem 12 Jahre alten Video gezeigt, in dem ich über die Ehe im Islam spreche. Einmal mehr bewegt man sich damit weit außerhalb des Themas der Sendung "Gewalt im Namen Allahs - was denken unsere Muslime?". Gern hätte ich darüber gesprochen, warum sich Jugendliche der irregehenden Ideologie radikaler Djihadisten anschließen und was wir dagegen tun können, doch stattdessen sah ich mich mehr und mehr in die Rolle gedrängt, mich gegen falsche persönlich auf mich bezogene Vorwürfe zu verteidigen. "Was denken unsere Muslime?" – dass das Interesse an der Sicht der Muslime groß ist, den Eindruck hatte ich in der Sendung nicht. Diejenigen, die aber tatsächliches Interesse haben und offen für ein sinnvolles Gespräch sind, seien herzlich eingeladen, zu einem konstruktiven Gedankenaustausch zusammenzukommen. Auf dass alle Verantwortungsträger unabhängig von ihrem Hintergrund gemeinsam dafür arbeiten, Jugendliche vor dem Abrutschen in die radikale Szene zu bewahren. 

Nicht verpassen! Die nächste Itikaf-Nacht am 20.06.2014

WICHTIG! Nicht verpassen!

Am 20.06.2014 ist es wieder so weit: Unsere nächste Itikaf-Nacht mit Abdul Adhim steht an! Dieses Mal werden wir durch ein abwechslungsreiches Programm ganz im Zeichen der Ramadanvorbereitung wieder dem Alltag entfliehen, unser Herz reinigen und unser Wissen und den Glauben stärken. Sei dabei, wenn es ab 19 Uhr bis zum Fajr-Gebet heißt, mit gemeinsamem Grillen, Vorträgen, Fragerunde, Qur`ansitzung, Qiyam-ul-lail usw. Gemeinschaft und Glauben zu erleben und zu beleben! Damit wir die Kosten für das Essen begleichen können, verlangen wir eine Teilnahmegebühr 5€. Bitte melde dich aufgrund der Essensvorbereitung kurz per Mail an sobhy[at]tauhid.org mit dem Betreff "Itikaf-Nacht" an, wir freuen uns auf euch, barakAllahufikum! 

Falls du dich bei dem letzten Sonntagsunterricht schon angemeldet hast, dann schicke bitte trotzdem eine Kurzmail mit dem Betreff "Itikaf-Nacht Sonntagsunterricht"

PS: Wenn das Interesse besteht in der Moschee zu übernachten, dann bitten wir euch, nicht eure eigenen Schlafsachen zu vergessen!

 

 

Statement zum Programmabend in Heiligenhaus


Ein Kommentar von Abdul Adhim Kamouss

Meine lieben Geschwister, wir hatten alhamdulillah einen sehr schönen, abwechslungsreichen Programmabend in Heiligenhaus. Vom Asr bis zum Fajr-Gebet haben wir mit Vortrag, Fragerunde, Quranlerngruppen, Workshop, Gebet und Dua verbracht und so unseren Glauben vertieft, möge Allah von uns allen annehmen, amin. Da wir in den Workshops sehr interessante Themen besprochen und zu wichtigen Ergebnissen gekommen sind, möchte ich diese hier in Form einer kurzen Übersicht veröffentlichen, inschallah sind sie Denkanstoß für weitere Überlegungen und von Nutzen für die Allgemeinheit.

Folgende 3 Themen wurden in den Gruppen des Workshops besprochen:

1Dawa-Methoden in Deutschland auf dem Prüfstand

2Hindernisse zur aufrichtigen Reue

3Gründe, warum einige Muslime extremistischen Einstellungen und dem Takfir folgen 

 

Workshopthema Nr. 1 des Programmabends in Heiligenhaus und Auszüge aus den zusammengetragenen Punkten:

Gründe, warum einige Muslime extremistischen Einstellungen und dem Takfir folgen

* viele von ihnen kommen frisch aus den Tiefen der Dschahiliya und tragen trotz ihres nun islamischen Äußeren noch immer die Neigung zu Aggression und Härte mit sich; bei extremistischen Gruppen finden sie dann den Raum, unter dem Deckmantel der Religion weiterhin diese Charakterzüge auszuleben, statt im Praktizieren des Islams dem Training der Milde und des guten Charakters nachzugehen


* durch gezielt ausgewählte Videos von Greueltaten Ungläubiger gegen Muslime wird die Emotionalität der Jugendlichen angesprochen und Hass geschürt; der unreflektiert und ohne Wissen auf andere projiziert wird

*neue bzw. neu praktizierende Muslime sind von der Vielzahl einander widersprechenden Gruppierungen überfordert und leichte Beute für extremistische Gruppen, die Halt und Klarheit ausstrahlen

*durch zweifelhafte Methoden wird Neulingen Misstrauen und Zweifel gegenüber großen Gelehrten eingepflanzt und so das Seil zu ihnen zerschnitten; ersetzt wird dies dann durch eingeschränktes Halb- oder Unwissen von Personen, die selbst nicht von Gelehrten sondern lediglich aus Büchern lernen und dadurch Fehlinterpretationen unterliegen

*Koranverse und Ahadith werden kontextlos für die Begründung der eigenen Meinung ausgewählt und unter dem Anschein angeblicher Beweiskraft für die Verbreitung von Fehlinterpretationen und Unwissen genutzt 

*mit der Aussage „Derjenige, der den Kafir nicht zum Kafir erklärt, ist selbst Kafir“ werden Unwissende unter Druck gesetzt und dazu verführt, Takfir zu betreiben. Die o.g. Aussage stammt jedoch weder vom Propheten (saws) noch von den Sahaba noch den darauffolgenden früheren Generationen, sondern von Imam Ibn Taimiya und bezieht sich lediglich auf grundlegende Kafirun wie Andersgläubige, nicht jedoch auf Muslime, die durch eine Kufr-Tat eventuell zu Ungläubigen werden

Liebe Geschwister, bitte nehmt auch ihr an diesem Beitrag teil (z.B. auf Facebook: Link) und ergänzt diese Liste durch eure Überlegungen und teilt diesen Beitrag, auf dass er viele erreicht inschallah.

Ich liebe euch

Abdul Adhim

Imame und Pfarrer gewinnen Fußballturnier im Rahmen der Vielfalt und Toleranz


Gesellschaftspolitisches Miteinander zweier Konfessionen - gemeinsames Fußballspiel der Pfarrer und Imame als Zeichen des vereinten Einsatzes für einen friedlichen, respektvollen Umgang verschiedener Glaubensrichtungen. Auf diese Weise gewinnen alle; die Mannschaft der Pfarrer und Imame hat es heute mit ihrem haushohen Pokalsieg vorgemacht.

Unsere Geschwister sind im Team der Pfarrer und Imame mit dabei und haben ihre erste Partie gegen Turkyemsport souverän mit 2:0 gewonnen.

...Erfolg auf der ganzen Linie - auch das zweite Spiel gegen Champions ohne Grenzen ging an die Pfarrer und Imame, beim Elfmeterschießen konnten sie mit 5:3 punkten. Die Pfarrer und Imame gehen damit als Pokalsieger aus dem heutigen Turnier heraus - Gratulation!

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Pflichtwissen für Muslime

„Pflichtwissen für Muslime“

Du bist zum Islam konvertiert? Du hast begonnen, den Islam zu praktizieren? Du würdest gerne islamisches Basiswissen erlernen?

Ab sofort gibt es die Möglichkeit für dich deine Religion strukturiert und von Grund auf zu erlernen. In der Unterrichtsreihe „Pflichtwissen für Muslime“ wird das Basiswissen erläutert und dargelegt, welches den weiteren Wissenserwerb und die Integration in die Gemeinschaft der Muslime erleichtern soll.

Die Unterrichtsreihe startet nächsten Mittwoch (07.05.2014) und wird inshaAllah wöchentlich ab 18 Uhr in der Seituna Moschee Berlin stattfinden. Der Unterricht wird inshaAllah von Bruder Jasir - - einem Schüler von Sheikh Abdul Adhim - gehalten.

Anfahrt:
Sophie-Charlotten-Str 31-32
14059 Berlin-Charlottenburg
Nähe S-Bhf Westend/ U-Bhf Kaiserdamm