Satzung

26. Mai 2013
Freigegeben in Tauhid e.V.
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§ 1 Name und Rechtsform des Vereins

Der Verein führt den Namen „Tauhid" nach Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz e.V.

 

§ 2 Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

„Tauhid" hat seinen Sitz in Berlin. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

 

§ 3 Vereinszweck

3.1 "Tauhid" möchte den Muslimen in der Bundesrepublik Deutschland bei der Ausübung der islamischen Religion behilflich sein und ihnen einen Rückhalt bieten. Tauhid will insbesondere das Glaubensbewusstsein der Muslime und die Bereitschaft zum Dienst am Mitmenschen und die gesellschaftliche Verantwortung vertiefen helfen. Im Übrigen dient sie der kulturellen und gesellschaftlichen Verbundenheit ihrer Mitglieder im Sinne des Islam. Ferner leistet Tauhid e.V. Aufklärungsarbeit für Muslime und Nichtmuslime in der BRD.

3.2 Die Gemeinschaft wird in ihrer islamischen Natur nicht von politischen Richtungen beeinflusst.

3.3 Die Gemeinschaft ist uneigennützig tätig. Sie verfolgt nicht wirtschaftliche sondern ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke.

3.4 Im Bewusstsein des gemeinsamen Strebens aller religiösen Kräfte für Freiheit und Menschenwürde, die allen Menschen gleichermaßen von Gott zuerkannt wurden, bemüht sich die Gemeinschaft um den Dialog und die Zusammenarbeit mit allen Konfessionen in gegenseitiger Toleranz.

3.5 Tauhid fördert islamische Bildung und auf allen Ebenen durch Maßnahmen wie:

- Bildungs- und Fortbildungsmaßnahmen

- Seminare

- Bildungsreisen

- Schulungen

- Sportveranstaltungen

- Freizeitaktivitäten

3.6 Tauhid nimmt nach Möglichkeit auch die sozialen Interessen ihrer Mitglieder wahr und bemüht sich um Einrichtung und Erhalt erforderlicher Organisationen und Strukturen, die gleiche Zielsetzungen haben.

3.7 Tauhid hat als Aufgabe auch die Darstellung des Islam nach außen durch geeignete Tätigkeiten (Publikationen, Teilnahme an Veranstaltungen, Internet, Pressearbeit etc.).

3.8 Tauhid bemüht sich um die Integration der Muslime in der Bundesrepublik im Sinne einer gleichberechtigten Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

3.9 Beteiligung an Aktivitäten und Initiativen zum Abbau von Vorurteilen von Nichtmuslimen, gegenüber Menschen anderer Herkunft und umgekehrt.(Tag der offenen Tür, Informationsveranstaltungen "Förderung des interkulturellen Dialogs", Benefizveranstaltungen mit anderen Religionsgemeinschaften.)

3.10 Förderung des interreligiösen und interkulturellen Dialoges, sowie der Abbau von Spannungen, Vorurteilen und Missverständnissen zwischen den Religionsgemeinschaften und Kulturen.

3.11 Den Islam integrieren, Wir wollen herausfinden, entwickeln und zeigen, ob und wie man den Islam in dieser Zeit und dieser Gesellschaft leben und verwirklichen kann. Dabei wollen wir versuchen, islamische Werte wie Vertrauen, Ehrlichkeit, Freundschaft, Gemeinschaftssinn und Toleranz zu vermitteln.

3.12 Tauhid e.V. sieht sich in der Aufgabe, die Bildung, Verbesserungen und Förderungen islamischer Kulturzentren und Bildungseinrichtungen, sowie die Einrichtung gemeinschaftlicher Gottesdienste zu unterstützen.

3.13 Tauhid e.V. fördert und betreut soziale Bereiche. 

 

§ 4 Gemeinnützigkeit

4.1 Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.!

4.2 Die Mittel des "Tauhid“ und etwaige Gewinne dürfen ausschließlich zur Verwirklichung der satzungsmäßigen Vereinszwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen (abgesehen von etwaigen für die Erfüllung ihrer Satzungsmäßigen Aufgaben bestimmten Zuschüsse) keine Zuwendungen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder erhalten.

4.3 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des "Tauhid" fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

4.4 Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an Islamic Relief oder an eine juristische Person des öffentlichen Rechts, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 5 Einnahmen und Ausgaben

5.1 Die Einnahmen des Tauhid e.V. bestehen hauptsächlich aus Beiträgen und Spenden

5.2 Der Vorstand ist für die ordnungsgemäße Buchführung verantwortlich. In finanziellen Angelegenheiten sind der Vorsitzende, bzw. sein Stellvertreter und der Kassenwart gemeinschaftlich unterschriftsberechtigt.

5.3 Der Verein ist zur Erreichung des Zwecks in besonderem Maße auf Spenden angewiesen. Für alle Zahlungen an den Verein können steuerabzugsfähige Spendenquittungen erteilt werden

5.4 Die Bildung von Rücklagen ist zur Erreichung des Zwecks erforderlich, weil bei Unterstützung von Projekten von längerer Dauer die regelmäßige Zahlung und die Liquidität des Vereins sichergestellt werden muss. Über die Höhe der Rücklagen entscheidet der Vorstand.

 

§ 6 Mitgliedschaft

6.1 Ordentliche Mitglieder des Vereins können natürliche Personen werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, andernfalls benötigen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren die Einverständniserklärung der Eltern bzw. der Erziehungsberechtigten.

6.2 Die Mitglieder müssen sich mit den Zielen des Vereins solidarisch erklären und bereit sein, sich für diese Ziele einzusetzen.

6.3 Aufnahmeanträge sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme des Mitgliedes mit einfacher Mehrheit und kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.

6.4 Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestrebungen des Vereins nach besten Kräften zu unterstützen.

6.5 Es wird zwischen passiven, aktiven und Ehrenmitgliedern unterschieden.

a. Passive Mitglieder: Alle neuen Mitglieder sind zunächst passive Mitglieder. Mitglieder, die nicht regelmäßig an der inhaltlichen Gestaltung der Vereinsbelange mitwirken, bleiben passive Mitglieder.

b. Aktive Mitglieder: Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die in der Organisationsebene oder Projektebene regelmäßig mitwirken und seit mindestens sechs Monaten dem Verein zugehören. Der Vorstand überprüft nach einem mündlichen oder schriftlichen Antrag, ob die Voraussetzungen für eine aktive Mitgliedschaft erfüllt sind.

c. Ehrenmitglieder: Ehrenmitglied kann jede Person werden, die bei der Erfüllung der Aufgaben des Vereins außerordentlich mitgewirkt hat. Ein Ehrenmitglied besitzt jedoch kein aktives oder passives Wahlrecht. Der Antrag auf solch eine Mitgliedschaft erfolgt durch den Vorstand. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Aufnahme oder Ablehnung des Antrags. Die Ehrenmitglieder haben bei Bedarf eine Beiratsfunktion.

Jedes Mitglied hat die Vereinssatzung, die Beschlüsse der Mitgliederversammlung bzw. des Vorstandes sowie die Hausordnung zu beachten. 

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

7.1 Wahlrecht Natürliche Personen haben als aktive Mitglieder Stimmrecht, sowie aktives und passives Wahlrecht. Sie können wählen und gewählt werden. Juristische Personen und passive Mitglieder haben aktives Wahlrecht, jedoch kein passives Wahlrecht. Sie können wählen aber nicht gewählt werden. Der Vorstand behält sich das Vetorecht und die letzte Entscheidungsbefugnis vor.

7.2 Auskunftsrecht Die Mitglieder haben das Recht auf Auskunft von Seiten des Vorstandes bezüglich aller Vereinsbelange.

7.3 Beitragspflicht

7.3.1 Jedes Mitglied ist beitragsverpflichtet. Hierfür wird eine min. Summe von 5 Euro für volljährige und 2,50 Euro für minderjährige veranschlagt. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Veränderung der Beitragshöhe.

7.3.2 Mitgliedern, die unverschuldet in Not geraten sind, können die Beiträge für die Zeit der Notlage teilweise oder ganz erlassen werden. Hierfür muss ein Nachweis erbracht werden. Hierüber beschließt der Vorstand.

7.3.3 Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. 

 

§ 8 Beendung der Mitgliedschaft

8.1 Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

8.2 Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen zulässig.

8.3 Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt hat. Als grober gilt insbesondere:

a. Verstoß gegen die Satzung der Vereins,

b.Verhalten, das dem Ansehen oder der Arbeitsfähigkeit des Vereins schadet,

c.Verhalten, das dem anderen schadet, sei es innerhalb oder außerhalb der Vereins,

d. unbegründete Zahlungsrückstände der Mitgliedsbeiträge für 3 Monate nach mehrmaligen Mahnungen.

e. wenn es der Satzung oder den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zuwiderhandelt. 8.4 Über den Ausschluss von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

8.5 Vor der Beschlussfassung des Ausschlusses muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme geben.

 

§ 9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1. Der Vorstand

Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich und setzen sich mindestens wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender

2. Stellvertretender Vorsitzender

3. Kassenwart

4. Schriftführer

5. Pressesprecher

6. Berater

Vorstandsmitglieder müssen Vereinsmitglieder sein. Die Positionen Schriftführer/Pressesprecher sowie Stellv. Vorsitzender können auch aus zwei Personen bestehen. Durch die Erweiterung erhöht sich die Vorstandsmitgliederanzahl. Die Vorstandsmitglieder bilden zugleich den Vorstand gemäß § 26 BGB. Jeweils zwei von ihnen sind gemeinsam handelnd vertretungsberechtigt. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Ein Vorstandsmitglied kann mehrere Positionen einnehmen.

2. Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet spätestens alle 2 Jahre statt.

 

§ 10 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:

a. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,

b. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

c. Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung,

d. Beschlussfassung über Aufnahmeanträge, Ausschlüsse von Mitgliedern. 

 

§ 11 Wahl des Vorstandes

11.1 Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

11.2 Vorstandsmitglieder können nur aktive Mitglieder des Vereins werden, Ausnahmen regelt § 7.1.

11.3 Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von 2 Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden bzw. des Kassenwarts übernehmen bis zur kurzfristig einzuberufenden Mitgliederversammlung und Neuwahl das nach § 8 nächstfolgende Vorstandsmitglied die Amtsgeschäfte.

11.4 Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

11.5 Die Wahl des Vorstandsvorsitzenden und des Kassenwarts erfolgt mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder. Die Kandidatur erfolgt auf Vorschlag eines Mitgliedes vor Einberufung der Mitgliederversammlung. Die Wahl wird wiederholt bis ein Mitglied 2/3 der anwesenden Stimmen auf sich vereinigen kann.

11.6 Die Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder erfolgt durch einfache Mehrheit der bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder. Ihre Kandidatur erfolgt auf Vorschlag eines Mitgliedes.

 

§ 12 Vorstandssitzungen

12.1 Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden einberufen wurden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht immer notwendig. Ein Protokoll jeder Vorstandssitzung ist zwingend notwendig.

12.2 An den Vorstandssitzungen dürfen nur die Vorstandsmitglieder und vom Vorstand geladene Mitglieder teilnehmen.

12.3 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

12.4 Notwendige Eilentscheidungen dürfen vom Vorstandsvorsitzenden alleinverantwortlich durchgeführt werden.

12.4.1 Bei allen Eilentscheidungen vom Vorsitzenden wird umgehend innerhalb einer Woche die Zustimmung des Vorstandes eingeholt.

12.4.2 Von der alleinverantwortlichen Eilentscheidung sind Geldtransaktionen ab einer Höhe von 500 EUR ausgeschlossen, diese Eilentscheidung müssen von mindestens zwei Personen aus dem Vorstand getragen werden und unverzüglich allen Vorstandsmitgliedern mitgeteilt werden.

12.5 DieaußerordentlichenSitzungenbedürfenderEinladungdurchdieVorsitzenden oder der Übereinstimmung vom mindestens 1/3 der Mitglieder des Vorstands. Für Einladungen zur außerordentlichen Sitzungen dürfen kürzere Fristen angesetzt werden.

 

§ 13 Öffentliche Sitzungen

13.1 Der Vorstand lädt zur öffentlichen Sitzung ein.

13.2 Die Themenliste muss spätestens drei Tage vor der öffentlichen Sitzung durch den Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter bekannt gegeben sein.

13.3 In der öffentlichen Sitzung dürfen der Vorstand, die Vereinsmitglieder und nicht- Vereinsmitglieder teilnehmen.

13.4 Beschlüsse in der öffentlichen Sitzung dürfen nur von Mitgliedern erfolgen. 

 

§ 14 Mitgliederversammlung

14.1 In der Mitgliederversammlung hat jedes aktive und passive Mitglied eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist unzulässig.

14.2 Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig: Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes, Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Vereinsauflösung, Ernennung von Ehrenmitgliedern, weitere Aufgaben, soweit dies aus der Satzung oder sich nach Gesetz ergibt.

14.3 Mindestens alle zwei Jahre soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von mindestens einer Woche unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung per E-Mail, Fax oder Briefzustelldienst einberufen.

14.4 Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich fordert. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zumachen.

14.5 Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag der Mitglieder einzuberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen.

14.6 Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

14.7 Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gefasst, soweit nicht anders in der Satzung festgelegt. Satzungsänderungen oder die Abwahl des Vorstandes bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder.

 

§ 15 Verwirkung von Wahl- und Stimmrecht

15.1 Ordentliche Mitglieder haben aktives und passives Wahlrecht sowie !Stimmrecht bei Beschlussfassungen, sofern sie den von der Mitgliederversammlung jährlich festgesetzten Mitgliedsbeitrag regelmäßig an den Verein entrichten.

15.2 Treten Verwirkungen der Rechte eines Mitglieds wegen rückständiger Mitgliedsbeiträge, benachrichtigt der Vorstand das betreffende Mitglied schriftlich davon. Die Kosten trägt das jeweilige Mitglied.

§ 16 Finanzen

16.1 Die Einkünfte des Vereins setzen sich zusammen aus jährlichen Mitgliedsbeiträgen, freiwilligen Zuwendungen und Spenden.

16.2 Die Höhe und Mindestbeiträge beschließt die Mitgliederversammlung. Beiträge sind monatlich im Voraus zu entrichten. Der Kassenwart erstattet am Ende jedes Monats dem

Vorstand einen Kassenbericht. Die Ausgaben seitens des Vorstandes sind nur gegen Belege und Quittungen zu erstatten.

 

§ 17 Protokolle über Sitzungen des Vorstands und der Mitgliederversammlungen

17.1 Sitzungen des Vorstands werden in deutscher Sprache protokolliert und von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer oder von deren Stellvertretern unterschrieben.

17.2 Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer unterschrieben.

 

§ 18 Aktivitäten und Projekte

18.1 Themen von Aktivitäten und Projekte können von jedem Mitglied und vom Vorstand als Aktivitäts- und Kooperationsbereich vorgeschlagen und müssen als Konzeptantrag dem Vorstand vorgelegt werden. Der Vorstand entscheidet über den Antrag.

18.2 Der Vorstand beauftragt einen Projektleiter mit der Ausführung ihrer Beschlüsse. Die Projektleiter sind gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung berichtspflichtig.

 

§ 19 Änderungen und Zusätze

Der Vorstandsvorsitzende bzw. sein Stellvertreter ist ermächtigt, etwaige vom Registerrichter oder Finanzamt verlangte Änderungen oder Zusätze der Satzung zu veranlassen. Hierüber sind die Mitglieder zu unterrichten.

 

§ 20 Auflösung des Vereins

20.1 Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen.

20.2 Im Falle der Auflösung des Vereins ist das Vermögen einem Verein zu übertragen, für die in der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit zugestimmt wird. Der in der Mitgliederversammlung ausgewählte Verein hat das von uns erhaltene Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

20.3 Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

§ 21 Schlussbestimmung

Soweit in dieser Satzung nicht anders bestimmt ist, gelten die Vorschriften des BGB. Diese Satzung ist durch den Beschluss der Mitgliederversammlung vom 28.01.2012 gefasst worden.